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Schweißgebadet! Am Samstag durften wir in Luckau antreten. Einmal gegen die Heimmannschaft der SV Einheit Luckau, die im letzten Jahr noch unter dem Namen Langengrassau spielte und andererseits gegen den HSV Cottbus. Luckau, eine Art Regionalderby, hatte noch eine Rechnung mit uns offen, da ihr letztes Heimspiel gegen uns mit einem Spielabbruch und damit mit einem Sieg für uns endete. Der HSV war bis dato ungeschlagener Tabellenführer. Also 2 Partien, die mit recht unterschiedlichem Charakter moralischerseits angegangen werden mussten. Nach dem Donnerstagspiel hätte ich keinen Pfifferling auf das "Team" gegeben und den Spieltag demzufolge für mich in die Schublade "Lernspiele" getan. Nachdem der Tag dann auch schon optisch gut begann, siehe Foto (wer sieht den Fehler?), war dann auch hier nicht viel zu erwarten! Unser eigenes neues Tippspiel brachte den einen oder anderen auch noch durcheinander, da viele NICHT getippt hatten und dies nun, durch die neumoderne Technik unterstützt, noch vor Ort erledigen konnten. Das erste Spiel, welches wir leiten mussten, drohte dann auch noch mit neuem Unheil! Der erste Satz begann den Spieltag mit einem ich glaube 31:29!!! Danach ließ ich mich dazu hinreißen, auf ein dementsprechendes 5 Satzspiel zu orakeln! Einige Mitspieler wollten mich dann schon fast verhauen, da ich recht behalten sollte. Knappes 3:2 für den HSV. Somit die Luckauer leicht angefressen, wir ja nicht in Form, Marco völlig außer Form, Jens verletzt, ohne Libero und MIT Cebit und Felix in der Annahme,... Die besten Voraussetzungen waren vorhanden. ABER .............. ! Ich nehm' alles zurück, was bisher erwähnt wurde. Max stellte schon beim Einschlagen fest, dass es für uns "untypisch" verlief! VIEL ZU GUT! Der Gegner, vielleicht auch noch geschafft vom langen Fünfsatzspiel, kam gar nicht so richtig in Fahrt und wir machten soweit alles richtig! Die Sätze waren knapp und umkämpft, aber auf einmal führten wir nach Sätzen 2:0!!! Leider konnte dann auch der abgedroschenste Volleyballlehrsatz: "Der dritte Satz beim Volleyball ...!" etwas bewirken, es kam, wie es dann halt so immer kommt. Satz 3 ging an Luckau! Na ja, wir schlagen dann im 4. Satz zu! Pustekuchen, wir bauten unseren Gegner perfekt auf und bereiteten so einen wunderbaren Tiebreak vor! 2:2 und die Karten wurden neu gemischt. Hier fand man dann doch das eine oder andere Mal den typischen Taifun wieder. Aber nur ein bisschen und vereinzelt! Grundsätzlich verschlafen wir solche Entscheidungssätze, also warnten wir vor! Alle wussten worum es ging, alle wollten Bäume ausreißen, wir verschliefen den Satzanfang aus traditionellen Gründen wieder! 0:3, 1:6, 4:10!!! Den Satz kann man theoretisch dann auch abgeben, aber wir hatten was dagegen! Ja richtig! Wir wollten das nicht so! Auf einmal stand es 9:10. Super heran gekämpft und Moral bewiesen. Nun muss man sich aber auch mal ausruhen und wir gaben dem Gegner wieder etwas Luft. 11:14, Satzball. Aber auch hier hatten wir uns das anders vorgestellt. Also, die zweite Luft, wenig, bzw. bei dem Stand, gar keine Fehler und dann sollte es klappen. Na ja, man kann so was 16:14 gewinnen ... und das taten wir dann auch! Wir spielten mit Marco auf der diagonalen, und er holte diesmal alles aus sich raus! Otto und Max mussten "draußen" ackern und das Gespann Folka/Cebit machte die Mitte unsicher. Zum ersten Mal gefiel mir mein Kapitän, der diesmal "unauffällig" und trotzdem bestens gelaunt gute selbstlose Entscheidungen fällte. Man hatte immer das Gefühl, man brauche sich diesmal nicht zu schämen ...! Felix konnte seine wohl längste Einsatzzeit verbuchen, Oliver kam das eine und/oder andere Mal als Liberoersatz ins Spiel und Jens wurde für Spiel 2 geschont. Während der Pausen, Auszeiten und Wechsel stellten einige Mitsportler fest, dass die mehrere Spieler dann doch alles geben, denn die Trikotagen waren ... NASS und kuschelunfreundlich. Auch der Boden musste des Öfteren getrocknet werden und in naher Zukunft werden wir die Trikots Satzweise wechseln, wir suchen Sponsoren für 10 Shirts pro Spieler! Auf Grund der zwei superguten Fünfsatzspiele mussten wir erschrocken feststellen, dass unser Spielbeginn des dritten Tagesspieles zu einer Zeit stattfinden wird, wo wir sonst die Spieltage beenden. Dabei hatten wir uns mehr Mühe gegeben, denn Spiel 1 waren 123 min, unser Spiel ging schnell und war schon nach 107 min zu Ende. Etwas kaputt, einen Sieg auf der Habenseite und dann gegen den Tabellenführer, irgendwie war das nicht motivierend genug. Jens jetzt im Spiel, der aber glaube ich immer seine Verletzung im Hinterkopf hatte, Marco kaputtgespielt erst mal auf der Bank, wie auch Otto, der für Jens Platz machte. Wir kamen gar nicht ins Spiel. Recht klar verloren wir beide Sätze. Wir wechselten die wieder fitten Leute ein, die kaputten raus und schon ging es wieder aufwärts. Natürlich war es ja auch der dritte Satz (siehe Anfang) und der ist ja dann immer des Gegners Liebling. Vollkommen unterschätzt konnten wir jetzt walten. 25:17, gewonnen. Jetzt hatten wir aber auch kräftemäßig nichts mehr zu entgegnen. Der HSV spielte wieder konzentrierter und wir hatten nichts mehr zu entgegnen. Leider zu klar (13)! Und nun kam die eigentliche Überraschung! Wir kontrollierten unser Tippspiel. Auch wenn der eine oder andere seinen Tipps nicht mehr wusste oder wissen wollte, 5 Tipper liegen gleich mal mit voller Punktzahl in Führung! Heißt dann am Ende doch: Uns selbst einzuschätzen gelingt uns noch recht gut! Anderen wiederum muss man mit Vereinsausschluss drohen, wenn man DIESE Tipps liest! Aber, bei uns ist alles möglich! Es haben gespielt: Folka, Cebit, Felix, Otto, Max, Jens, Marco, Christoph .... äh Oliver, ach ne ... Bernd'te, Lars |
| Stand: 06.11.11 |