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Einige der Schlagzeilen, die mir noch einfallen, die ich bei
den letzten Malen schreiben WOLLTE, wenn ich geschrieben hätte
bzw. wenn die Technik mitgespielt hätte:
Verwöhnte Mannschaft kämpft erst unter Hungerstress
Wieder
mal ein Sieg nach Durststrecke, ... und es gab an diesem
Spieltag NICHTS
zum
Essen oder zum Trinken (zumindest nichts gesponsertes) -
Spremberg
Mit Verlegenheitsteam gut gespielt und dennoch verloren
Von
Minute zu Minute besser geworden, bei Null aber angefangen,
gesteigert und Energie III
geärgert, leider 2 mal verloren - Cottbus
Im Abstiegskampf gepunktet und doch verloren
zu
Hause gegen Spremberg 0:2 hinten gelegen, gut gekämpft und
endlich einen Heimsieg
eingefahren, danach geschwächelt und gegen Forst verloren -
ärgerlich, da die Punkte an den
direkten Konkurrenten im Abstiegskampf abgegeben wurden, noch
ärgerlicher dann, dass Forst
gegen
Spremberg einen 2. Sieg geschenkt bekam, somit keine Sicherheit
im Kampf ums Überleben
Aktuell sieht das dann so aus:
Pflichtsieg gelungen, die Gegner patzten, die Kür konnte
stattfinden
Am Samstag mussten wir zum letzten Spieltag in der
Landesklasse Süd nach Elsterwerda reisen, leider waren dazu die
Vorzeichen nicht die besten. Im Abstiegskampf hätten wir leider
noch eingreifen können, wenn wir uns dementsprechend prasselig
anstellten, Abmeldungen im Kader machten es damit auch nicht
einfacher und die Gegner waren zwar unserer Meinung nach
schlagbar, aber gegen Elsterwerda gelang uns das in dieser
Saison noch gar nicht und gegen Energie dann auch "nur" ein mal!
Beim letzten Aufeinandertreffen zogen wir zudem noch bei beiden
Mannschaften mit 2:3 den Kürzeren, nachdem wir jeweils ganz
bitter auch noch mit 2:0 geführt hatten. Also nicht wirklich die
besten Voraussetzungen.
Das Spiel E'da gegen Energie II, welches zuerst stattfand und
wir beobachten durften, war in der Hinsicht vollkommen
uninteressant, da es um gar nichts mehr ging und der Ausgang
dementsprechend Wurscht war. Genauso gleichgültig nahmen wir
somit auch das Geschehen hin. Im zweiten Spiel durften wir dann
ran und uns gegen Elsterwerda endlich mal durchsetzen und auch
revanchieren oder komplett unter Druck geraten und im nächsten
Spiel alles auf eine Karte setzen zu müssen. Wir gingen im
Vorfeld davon aus, dass uns ein Sieg, ein einziger, helfen und
sichern sollte. im ersten Satz gelang uns erst einmal nicht
viel, da wir dann doch wieder Probleme hatten, uns in der E'daer
Halle zurechtzufinden. Ein wenig dunkel, ein Feld heller als das
andere und lannnnnnnnnnnnnnge Flatteraufschläge möglich. Wir
liefen dem Punktestand von Anfang an hinterher und waren immer
wieder im Zugzwang. Unser Spiel konnten wir gar nicht richtig
aufziehen und somit stand es 20:23. Hier ruckte es noch mal und
wir waren auf 24:24 ran. Leider war dies nur ein kurzes
Aufbäumen und der Satz war mit 24:26 weg. Wer näheres wissen
möchten, sollte mal bei Folka nachfragen, DIES ist SEINE
Pressekonferenz. Eigentlich hatten wir Folka in diesem Satz ins
Spiel geholt um den Block zu verstärken, aber da können ja auch
andere Fehler entstehen .... Leider kamen wir weiterhin im
zweiten Satz immer noch nicht so ins Spiel, wie wir uns das
eigentlich vorstellten. Welchen Auslöser es eigentlich gab, kann
ich nicht sagen, aber Stefan fing mit einer kleinen
Aufschlagserie an und .... wir merkten, dass da mehr geht. Vor
allem aber merkten wir, dass die Gegner mit ihrer eigenen Art
der Aufschläge in der Annahme nicht zurechtkamen. 6 Aufschläge
von Stefan sorgten zumindest erst einmal für ein
zwischenzeitliches 11:11. Ein wenig später legte Christian noch
einmal 8! Aufschläge nach und Elsterwerda selbst änderte auch
ihre Aufschläge. Wahrscheinlich nicht mehr so locker wurden ihre
Bälle einfacher und berechenbarer. Jetzt wussten wir ja wie es
gehen sollte und wollten im 3. Satz gleich weiter machen. UND,
es ging so weiter. Ich durfte 3 Aufschläge machen, Christian
dann wieder 6! Stefan dann auch 4 und schon stand es 19:9. Ab
hier plätscherte dann der Satz in einem geben und nehmen dahin
bis zum Satzball. Diesmal sehr deutlich 25:14. Satz 4 sollte
dann auch unser werden!!! Trotzdem lagen wir immer wieder leicht
im Rückstand. Bei 3:3 mussten wir eine Zwangsauszeit nehmen, um
die Ordnung auf dem Spielfeld wieder herzustellen, was allen
nicht ganz klar war. Aber dann! Diesmal gab es jeweils
Aufschlagserien, hüben und drüben. Bei uns durften wieder
Christian und diesmal Folka jeweils 4 machen und damit reichte
es dann zumindest dran zu bleiben. Ab Mitte des Satzes war
Konrad warm und versuchte sich auch mal im Daueraufschlagen und
es kamen dabei 7 Stück heraus. Dadurch im Punktevorteil waren
wir bei 20:20 angekommen. Nun durfte ich noch mal ran und machte
.... die letzten 5! Spiel- Satz- Liga- Ball! Bis dato zumindest
für uns noch nicht ganz sicher, aber mit Hoffnung und Glück
reicht das.
Nachdem wir uns telefonisch über die anderen Zwischenstände
haben informieren lassen, Dank an Energie, konnten wir die oben
erwähnte Kür folgen lassen. Angreifer für Angreifer konnten wir
nun ganz unproblematisch und drucklos unsere Reservisten auf das
Feld schicken. Erst noch etwas halbherzig, dann aber komplett
trauten wir uns die Wechselei zu. Erst hier fällt mir auf, dass
wir dabei einen Schritt vergessen haben! Folka REIN in die
Mitte, da hätte er den alternden Stefan ersetzen können. Warum
ist da keiner drauf gekommen? Sänger haben wir keinen in der
Mannschaft, alle verteufeln diesen Schei.... aber Folka auf der
Bank ist zwischen belustigend, motivierend und peinlich alles!
Die eingewechselten Angreifer machten ihre Sache soweit ganz
ordentlich, wobei ihnen ihre Unerfahrenheit anzumerken ist und
ein wenig Ladehemmung entsteht, da der Powerregler irgendwo bei
80% klemmen blieb. Egal! 20:25 und 25:10!!! waren die ersten
beiden Satzergebnisse. Zufriedenstellend! Im dritten Satz ging
es eigentlich immer schön hin und her. Zum Ende aber hatten wir
Satzball! 24:22! Leider waren wir nicht in der lage da was draus
zu machen und kamen gar nicht mehr ins Spiel. 24:26 war der
Endstand. Wenn wir diesen Satz gewonnen hätten ..... ABER DANN!
Egal, zur Tabellenspitze hätte es eh' nicht gereicht. Der letzte
Satz ging dann etwas lustloser und lascher 18:25 an Energie und
die Saison war zu Ende. Am Ende haben wir als einzige Mannschaft
aus dem Tabellenkeller noch einmal gepunktet und da stellte sich
zumindest für den Moment Zufriedenheit ein.
Einen ordentlichen Abschluss der Saison wollten wir auch
danach noch hinlegen, für Essen und Trinken war gesorgt und aus
den geplanten und vermutet angesetzten 2 Stunden wurden auf
einmal 4 1/2 Stunden. Also: Auch dass können wir, obwohl der
heimatliche Rest der Familie es dann nicht ganz so lustig fand.
Finn hatte noch ein Date mit Konrad, das um diese Uhrzeit dann
natürlich nicht mehr stattfinden konnte.
Ich wünsche allen eine erfolgreiche freudvolle
Sandkastensaison, nutzt die Zeit zum Üben, Üben, Üben und nutzt
auch die parallelen Hallentermine. Im August geht es dann wieder
richtig los und wir sollten in der nächsten Saison nicht gleich
wieder ins Schwimmen kommen.
Sebastian, dir alles Gute und viel Erfolg in Sachsen, ich
gehe aber mal davon aus, dass wir uns trotzdem das eine oder
andere Mal noch sehen werden! Hoffentlich!
ay caramba
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